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Villa Tidenheim

Villa Tidenheim ist eine Ortsbezeichnung (Mittellateinisch villa = Dorf, Dorfmark, Siedlung, Hof) im Lorscher Codex. Sie erscheint in dieser Schreibweise nur einmal urkundlich, und zwar mit Bezug zu einer Schenkung eines gewissen Scerphuin in Tidenheim an das Kloster Lorsch „an dem 13. kalenden des April im 14. (Regierungs-)Jahr des Königs Karl“ – das war der 20. März des Jahres 782. In dieser Schenkung wird auch eine Kirche erwähnt. Die Eintragung führt an, dass der Abt des Klosters damals Gundeland war – ein Irrtum, denn Gundeland war bereits 778 gestorben.
Im Lorscher Codex finden sich weitere ähnlich klingende Ortsbezeichnungen (Ditincheim, Titincheim, Tintingheim, Tittingesheim) mit unterschiedlichen Zeitangaben, die sich auf eine Siedlung im Niddagau beziehen. Auch in den Eppsteinschen Lehensverzeichnissen werden etwa Dyedenkeim und Didencheim genannt. Allgemein wird davon ausgegangen, dass es sich dabei um unterschiedliche Schreib- und Bildungsweisen des Namens eines einzigen Dorfes handelt, da das Mittelalter noch keine verbindliche Rechtschreibung von Ortsbezeichnungen kannte. Die heutige Schreibweise ist Dietigheim.
Sprachwissenschaftlich ist allerdings festzustellen, dass Tidenheim und Dietigheim zwar aus dem Personennamen Tido/Dito bzw. einer Ableitung davon gebildet wurden, an die dann die Endung „-heim“ angehängt wurde. Grammatisch gesehen unterscheiden sich aber beide Formen; gab es also doch zwei verschiedene Dörfer? Dafür spricht, dass im Codex Eberhardi des Klosters Fulda wiederholt der Name „Dito“ erscheint, z. B. ein „Dito comes“ genannt wird, der dem Kloster in der 2. Hälfte des 8. Jahrhunderts Schenkungen machte. „Dito“ ist als Eigenname also verbürgt und damit auch seine Verwendung in dem „-heim“-Ort „villa Tidenheim“, wobei es im Codex Eberhardi jedoch keinen Hinweis auf eine Verbindung zum „comes“ gibt.
C.D. Vogel führte 1843 in seiner „Beschreibung des Herzogthums Nassau“ aus, Tidenheim habe bei Eschborn gelegen und sei 875 durch ein „Hochgewitter“ zerstört worden, jedoch erinnere noch der Namen eines Feldes daran. Über das gleiche Unglück, allerdings ohne Nennung von Tidenheim, berichtete schon 1731 Johann Adam Bernhard in seinen Antiquitates Wetteravae und gibt sogar zwei Quellen an, in denen diese Nachricht enthalten sei.
Eine mögliche Lokalisierung bot 1865 Friedrich Scharff, der zwar feststellt, das Tidenheimer Feld lasse sich nicht belegen, sich dann aber auf den Bürgermeister Kuntz bezieht. Von diesem habe er erfahren, dass sich in einem bestimmten Bereich, dessen Flurnamen er angibt, „Basalt- und Ziegelsteine“ im Boden gefunden hätten, die auf eine kleine Kirche oder Kapelle hindeuten könnten .
Friedrich Kofler bestritt rund 40 Jahre später die Angaben Vogels und berief sich hinsichtlich des an Tidenheim erinnernden Feldes (ohne Scharffs‘ Hinweis zu erwähnen) auf einen von ihm befragten Eschborner Pfarrer, dem es unbekannt war. Die in den letzten Jahren herausgegebene Flurnamenkarte der Historischen Gesellschaft Eschborn für die Zeit vor 1887 zeigt ebenfalls nichts Ähnliches auf, wobei allerdings einschränkend zu sagen ist, dass dabei auch Grundstücksbezeichnungen mit „Chaussee“ und „Eisenbahn“ erscheinen, die nicht gerade auf ein hohes Alter dieser Flurnamen hinweisen, andererseits aber auch nichts über das Alter der übrigen aussagen.
Kofler ortete sein „Dietigheim“ im Tal unterhalb des heutigen Bad Homburger Schlosses, das demnach nicht mit Vogels Tidenheim identisch sein kann. Er konnte seine Auffassung zusätzlich mit Schriftquellen untermauern, aus denen sich ergab, dass die ursprüngliche Bezeichnung des „Tals“ tatsächlich Dietigheim war. Auch in den „Eppsteinschen Lehensverzeichnissen“ wird Dietigheim als „iuxta Hohenberch“ bezeichnet, also in der Nähe von Homburg befindlich – dem heutigen Bad Homburg, das den Zusatz „Bad“ erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts erhielt.
Dies sagte jedoch nichts über das Alter der im Tal gelegenen Siedlung aus. Ausgrabungen im Jahre 2002 haben nun ergeben, dass die dortige Ansiedlung frühestens um 1300 entstanden ist. Verschiedene Umstände (zum Beispiel die Tatsache, dass „-heim“-Namen nur etwa bis Ende des 8. Jahrhunderts vergeben wurden, die Siedlung „Dietigheim“ also schon lange vor 1300 existiert haben musste) deuten darauf hin, dass es sich um eine der im Mittelalter recht häufigen Umsiedlungen handelte. Es ist aber nicht ersichtlich, woher die Umsiedler kamen, da darüber keine direkten Schriftquellen vorliegen. Aus dem Tidenheim bei Eschborn kamen sie jedenfalls nicht, denn das war ja nach Vogels Angaben bereits 875 untergegangen. So ist wohl davon auszugehen, dass es ein zweites Dorf gab – jedoch wo?
Lediglich als Vermutung existiert die Überlegung, Dietigheim könne in dem Areal mit dem Flurnamen „Hofstadt“ in Gonzenheim , einem Vorort östlich von Bad Homburg, gelegen haben. Kofler zitiert in seinem in Englisch geschriebenen Führer zu Homburg 1880 eine alte Sage, nach der Gonzenheim früher viel größer gewesen sei und dort auch eine Burg der homburgischen Ritter Brendel gelegen habe. Eine Interpretation, dass Dietigheim mit der Brendelschen Burg nach Homburg „umgezogen“ sein könnte, wäre zwar möglich, reicht allerdings kaum als überzeugender Beweis aus.
Abweichend davon wird auch das Georgenfeld in der entgegengesetzten, westlichen Richtung als möglicher Standort von Dietigheim vermutet. Eine Klärung dieser Frage steht aus.

Funkamateur

Als Funkamateur (kurz: „Ham“ von engl. ham radio operator für amateur radio operator) bezeichnet man eine Person, die sich mit dem Gebiet des Amateurfunks befasst. Zum Senden auf dafür freigegeben Frequenzen ist in den meisten Ländern eine Prüfungsbescheinigung, z. B. ein Amateurfunkzeugnis oder eine Lizenz erforderlich. Der Besitz der dazu benötigten Geräte kann je nach Land gesetzlich eingeschränkt sein.

Für Deutschland definiert das Amateurfunkgesetz von 1997:
Für Österreich definiert das Gesetz, dass der Funkamateur Inhaber einer Amateurfunklizenz ist, das Amateurfunkzeugnis reicht also nicht aus.
Wenn jemand ausschließlich Übertragungen empfängt, nennt man ihn Empfangsamateur (sogenannte SWLs – Short Wave Listeners).
Das Hobby eines Funkamateurs ist es, eine Amateurfunkstation zu errichten und zu betreiben. Der Betrieb von Funksendeanlagen ist genehmigungspflichtig. Jeder Funkamateur muss seine Sachkunde (auf den Gebieten Technik, Betriebstechnik und Vorschriften) in einer schriftlichen Prüfung nachweisen. Diese Prüfung wird meist bei der zuständigen Behörde abgenommen, selten auch direkt von Amateurfunkverbänden (z. B. in den USA). Nach erfolgreicher Prüfung erhält der angehende Funkamateur sein Amateurfunkzeugnis ausgestellt. Mit dem Amateurfunkzeugnis kann die Zulassung zum Amateurfunkdienst beantragt werden. Durch die Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst, mit der dem Funkamateur gleichzeitig sein weltweit eindeutiges Amateurfunkrufzeichen zugeteilt wird, erwirbt der Funkamateur insbesondere das Recht, abweichend vom üblicherweise festgelegten Konformitätsbewertungsverfahren, die Funkgeräte seiner Amateurfunkstelle selbst zu fertigen, sowie im Handel erhältliche Sendeanlagen, die auf Amateurfunkbänder umgebaut wurden, zu betreiben. Mit diesem Rufzeichen darf er die dem Amateurfunk zugeteilten Amateurbänder benutzen. Dazu stellt er sich mit einem oder mehreren (eventuell auch selbst gebauten) Funkgeräten seine eigene Amateurfunkstelle zusammen. Durch die bei der Prüfung bewiesene Sachkunde sind Funkamateure die Einzigen, die das Recht haben, ihre Sender selbst zu bauen. Als Sendebetreiber gelten auch für Funkamateure die gleichen Pflichten wie bei allen kommerziellen Frequenznutzern. So sind jährlich Beiträge für beispielsweise die Frequenzzuteilung oder für die Arbeit der Behörde auf dem Gebiet der elektromagnetischen Verträglichkeit zu zahlen und auch die generelle Pflicht des Nachweises der Unbedenklichkeit der elektromagnetischen Emissionen gilt für Funkamateure. In einigen Ländern gibt es für Funkamateure vereinfachte Verfahren für diesen Nachweis. So können Funkamateure als geprüfte Fachleute ihre Anlage oft selbst dokumentieren.
In Unternehmen der Nachrichtentechnik sind Bewerbungen von Funkamateuren gerne gesehen. Durch den direkten Bezug zur (Funk-)Praxis unterstellt man den Bewerbern bessere Kenntnisse – diese erhöhen die Chance auf ein Bewerbungsgespräch. Einige Firmen erwähnen das sogar in Stellenausschreibungen. Rund 30 % der Angestellten bei Nokia in Finnland sind Funkamateure. Darüber hinaus werden Funkamateure bei ihren Projekten von vielen Firmen unterstützt. Das fängt bei der Einrichtung von Amateurfunkstellen in Räumen der Firma an und geht bis zum Bau von Amateurfunksatelliten.
Mit ihrer Funkstation pflegen Funkamateure Kontakte zu anderen Funkamateuren in der ganzen Welt. Der Funkamateur darf nur mit anderen Amateurfunkstellen Funkverkehr abwickeln. Er darf Nachrichten, die nicht den Amateurfunkdienst betreffen, für und an Dritte nicht übermitteln (Ausnahme: Notfälle).
Funkamateure sind bei ausgefallenen Kommunikationsnetzen oft die einzige Verbindung zur Außenwelt, da sie mit einfachsten Mitteln interkontinentale Funkverbindungen aufbauen können. Diesen Funkverkehr nennt man Notfunk.
In den von Funkamateuren verwendeten Abkürzungen steht beispielsweise OM (von old man) für einen männlichen, sowie YL (von young lady) für einen weiblichen Funkamateur.
Roberto Landell de Moura, James Clerk Maxwell, Heinrich Hertz, Alexander Stepanowitsch Popow und Guglielmo Marconi zählen zu den ersten Funkamateuren. Zu ihrer Zeit existierte der Begriff „Funkamateur“ noch nicht. Sie waren die ersten, die sich aus persönlichen Neigungen und Interesse heraus mit Funktechnik beschäftigten.

Montfleur

Montfleur ist eine französische Gemeinde mit 177 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im Département Jura in der Region Franche-Comté; sie gehört zum Arrondissement Lons-le-Saunier und zum Kanton Saint-Julien. Die Nachbargemeinden sind Montagna-le-Templier im Norden, Villeneuve-lès-Charnod im Osten, Germagnat (Département Ain) im Süden, Pouillat (Département Ain) im Westen sowie Bourcia und Broissia im Nordwesten.
In Montfleur nimmt der Bach Le Suran den La Doye auf.
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Volleyball-Europameisterschaft der Frauen 2011

Die Volleyball-Europameisterschaft der Frauen 2011 fand vom 23. September bis 2. Oktober 2011 in Italien und Serbien statt. Die deutsche Mannschaft war als Vierter der letzten Europameisterschaft qualifiziert und holten die Silbermedaille. Gold gewann Gastgeber Serbien.

Das Turnier begann mit einer Vorrunde in vier Gruppen (A–D) mit je vier Mannschaften. Für einen 3:0- oder einen 3:1-Sieg gab es drei Punkte, für einen 3:2-Sieg gab es zwei Punkte, für eine 2:3-Niederlage gab es einen Punkt und für eine 1:3- oder 0:3-Niederlage gab es keinen Punkt. Bei Punktgleichheit entschied zunächst der Satzquotient. Die Gruppensieger waren direkt für das Viertelfinale qualifiziert, während Gruppenzweite und -dritte vier Achtelfinalspiele bestritten. Dort trafen zunächst Gruppendritte auf Gruppenzweite, bevor die jeweiligen Sieger auf einen Gruppenersten trafen. Die Sieger der vier Viertelfinalspiele erreichten das Halbfinale. Die Verlierer der Halbfinals spielten um den dritten Platz, die Sieger ermittelten im Endspiel den neuen Europameister.
Nach drei Siegen in der Vorrunde zogen die die deutschen Frauen als Gruppensieger direkt ins Viertelfinale ein.
Deutschland spielte mit: Kathleen Weiß, Angelina Grün, Maren Brinker, Lenka Dürr, Berit Kauffeldt, Christiane Fürst, Corina Ssuschke-Voigt, Saskia Hippe, Margareta Kozuch, Anne Matthes, Regina Burchardt, Mareen Apitz, Lisa Thomsen und Kerstin Tzscherlich. Trainer war Giovanni Guidetti.
Die Spiele wurden in Belgrad und Monza ausgetragen. Spielort in Belgrad war die Pionir-Halle, in der ungefähr 8.200 Zuschauer Platz haben. Die Sporthalle Palaiper in Monza bietet rund 4.000 Sitzplätze. Zusätzlich wurden in der Gruppenphase die Spielstätten in Zrenjanin (Sporthalle Medison mit ca. 2.800 Sitzplätze) und in Busto Arsizio (PalaYamamay mit ungefähr 5.000 Sitzplätze) genutzt.
Neben den Gastgebern Serbien und Italien waren die Mannschaften, die bei der EM 2009 hinter Sieger Italien die Plätze zwei bis sechs belegten, automatisch qualifiziert. Das waren Vizeeuropameister Niederlande, der Dritte Polen, der Vierte Deutschland, der Fünfte Türkei und der Sechste Russland.
Die anderen Mannschaften mussten eine Qualifikation bestreiten, die insgesamt drei Runden umfasste.
In der ersten Runde am 8./9. und 15. Mai 2010 gab es zwei Duelle mit Hin- und Rückspielen. Die Schweiz setzte sich gegen Luxemburg ebenso ohne Satzverlust durch wie Schweden gegen Dänemark
Die zweite Qualifikationsrunde bestand aus sechs Gruppen mit jeweils vier Mannschaften, die sich zu zwei Turnieren am 21. bis 23. und 28. bis 30. Mai trafen. Die Gruppensieger qualifizierten sich direkt für die Europameisterschaft, während die Gruppenzweiten in der dritten Runde im September weitere Playoff-Spiele bestritten.
In Gruppe A (Turniere in Mahiljou und Baku) verlor Aserbaidschan keinen einzigen Satz. Weißrussland sicherte sich den zweiten Platz vor Bosnien-Herzegowina und Georgien.
In Gruppe B (Turniere in Karlsbad und Agde) blieb Tschechien ungeschlagen. Frankreich setzte sich gegen Ungarn und Österreich durch.
In Gruppe C (Turniere in Sjewjerodonezk und Sheffield) unterlag die Ukraine lediglich in einem Tiebreak-Spiel gegen die Slowakinnen, die den zweiten Platz jedoch dem Team aus Israel überlassen musste. Großbritannien blieb sieglos.
In Gruppe D (Turniere in Osijek und Tres Cantos) sicherte sich die Spanierinnen den Gruppensieg, weil sie einen Satz weniger verloren als die punktgleichen Kroatinnen. Die Schweiz und Montenegro schieden aus.
In Gruppe E (Turniere in Hasselt und Constanța) schaffte Rumänien den Gruppensieg ohne Niederlage. Belgien belegte den zweiten Platz vor Slowenien und Schweden.
In Gruppe F (Turniere in Guarda und Samokow) gab Bulgarien nur einen Satz ab. Finnland setzte sich wegen des besseren Satzverhältnisses gegen das punktgleiche Griechenland durch, während Portugal alle Sätze verlor.
Bei den Spielen der dritten Runde am 3./4. und 11. September gab Frankreich keinen Satz an Finnland ab (3:0 und 3:0), Kroatien besiegte mit Schwierigkeiten Belgien (3:1 und 3:2) und Israel erwarb dramatisch den letzten Turnierplatz im Kampf gegen Weißrussland (2:3 und 3:1).
Rom 1948 | Sofia 1950 | Paris 1951 | Bukarest 1955 | Prag 1958 | Rumänien 1963 | Türkei 1967 | Italien 1971 | Jugoslawien 1975 | Finnland 1977 | Frankreich 1979 | Bulgarien 1981 | DDR 1983 | Niederlande 1985 | Belgien 1987 | Schweden 1989 | Deutschland 1991 | Finnland 1993 | Griechenland 1995 | Niederlande 1997 | Österreich 1999 | Ostrava 2001 | Deutschland 2003 | Rom / Belgrad 2005 | Russland 2007 | Türkei 2009 | Österreich / Tschechien 2011 | Dänemark / Polen 2013 | Bulgarien / Italien 2015 | Polen 2017
Prag 1949 | Sofia 1950 | Paris 1951 | Bukarest 1955 | Tschechoslowakei 1958 | Rumänien 1963 | Türkei 1967 | Italien 1971 | Jugoslawien 1975 | Finnland 1977 | Frankreich 1979 | Bulgarien 1981 | DDR 1983 | Niederlande 1985 | Belgien 1987 | BR Deutschland 1989 | Italien 1991 | Brünn 1993 | Niederlande 1995 | Brünn 1997 | Italien 1999 | Bulgarien 2001 | Ankara 2003 | Kroatien 2005 | Belgien / Luxemburg 2007 | Polen 2009 | Italien / Serbien 2011 | Deutschland / Schweiz 2013 | Belgien / Niederlande 2015 | Aserbaidschan / Georgien 2017

Friedrich-Ebert-Straße 418

Die Villa Friedrich-Ebert-Straße 418 liegt im Wuppertaler Stadtbezirk Elberfeld-West an der Friedrich-Ebert-Straße, die hier als Bundesstraße 7 klassifiziert ist, in der Ortslage Stockmannsmühle.
Die 1883 erbaute zweigeschossige Villa ist mit einer gegliederten Putzfassade in spätklassizistischen Stilformen mit Quaderputz und durchlaufenden Brüstungsgesimsen ausgeführt.
An der östlichen Seite befindet sich ein Treppenhaus-Vorbau, dem eine Terrasse mit Baluster-Brüstung vorgelagert ist. Das großzügig angelegte Treppenhaus wurde mit einem rundbogigen bleiverglastem Fenster und mit kannelierten Säulenvorlagen ausgestattet. Als Dach hatte die Villa ein Walmdach erhalten, das im Firstbereich eine Plattform mit umgrenzendem schmiedeeisernem Brüstungsgitter hat.
Die Innenausstattung der Villa mit gestucktem Wand- und Deckenputz wurde mit hölzernen Treppenläufen mit gedrechseltem Treppengeländer versehen. Die Treppe und das Geländer im Erdgeschossbereich sind aus Marmor gefertigt.
An der westlichen Seite schließt sich ein Rundbogentor an, das mit Quaderputz im Stil des Villengebäudes gehalten ist.
Die Villa wurde als Baudenkmal am 16. Januar 1986 in die Denkmalliste der Stadt Wuppertal eingetragen. Der Schutzumfang erstreckt sich zusätzlich auf das seitliche Rundbogentor und die Einfriedungsmauer. Auch die historische Innenausstattung des Bauwerks wird explizit im Schutzumfang des Denkmalschutzes erwähnt.
51.2462066958337.1059689502778Koordinaten: 51° 14′ 46″ N, 7° 6′ 21″ O

Northern Eagles

Die Northern Eagles waren eine professionelle Rugby-League-Mannschaft aus Sydney in Australien. Sie entstanden aus einer Fusion der Manly-Warringah Sea Eagles mit den North Sydney Bears. 2002 wurde das Team nach nur drei Spielzeiten wieder aufgelöst.
Im Zuge der Verkleinerung der National Rugby League waren mehrere Teams, insbesondere die weniger finanzstarken, zur Fusion mit Konkurrenten gezwungen, um den Spielbetrieb aufrechterhalten zu können. Die Manly-Warringah Sea Eagles und die North Sydney Bears schlossen sich zu den Northern Eagles zusammen. Insbesondere den Fans der Bears fiel es jedoch schwer, den Namen und die Heimstätte ihres traditionsreichen Vereins aufzugeben. Auch der sportliche Erfolg dieses Joint Venture blieb bescheiden. In ihren drei Saisons von 2000 bis 2002 erreichten die Eagles kein einziges Mal die Play-offs. Ab 2003 traten die Manly-Warringah Sea Eagles wieder eigenständig in der NRL an, die North Sydney Bears waren fortan nur noch im zweitklassigen New South Wales Cup aktiv.
Brisbane Broncos | Canberra Raiders | Canterbury-Bankstown Bulldogs | Cronulla-Sutherland Sharks | Gold Coast Titans | Manly-Warringah Sea Eagles | Melbourne Storm | Newcastle Knights | New Zealand Warriors | North Queensland Cowboys | Parramatta Eels | Penrith Panthers | South Sydney Rabbitohs | St. George Illawarra Dragons | Sydney Roosters | Wests Tigers
Ehemalige und fusionierte Mannschaften Adelaide Rams | Balmain Tigers | Gold Coast Chargers | Illawarra Steelers | Northern Eagles | North Sydney Bears | St. George Dragons | Western Suburbs Magpies