Édouard Phillips

Édouard Phillips (* 21. Mai 1821 in Paris; † 14. Dezember 1889 in Narmont) war ein französischer Mathematiker, Statiker und Bergbauingenieur.

Édouard Phillips wurde 1821 als Sohn eines Engländers und einer Französin geboren. Die französische Staatsbürgerschaft nahm er erst während seiner Studienzeit an der École polytechnique an. Nach seinem Studium war er als Mathematiker unter anderem in Bergbau- und Eisenbahngesellschaften angestellt. Anschließend unterrichtete er von 1864 bis 1875 an der École Centrale und teilweise überlappend von 1866 bis 1879 an der École Polytechnique, wo er die Bour-Professur für Mechanik bekleidete. Die Académie des Sciences erwählte ihn im dritten Anlauf 1868 zum Mitglied, als Nachfolger von Léon Foucault. Die französische Regierung ernannte ihn 1882 zum Bergwerks-Generalinspektor.
Phillips verwendete als Erster die zentrifugale Beschleunigung von verkleinerten Architekturmodellen zur Untersuchung von Belastungsschäden.
Er publizierte ab 1845 bis zu seinem Tod mehrere Schriften. Die beiden Schriften von 1869 wurden in seinem Nekrolog als sein Hauptwerk bezeichnet. In der ersten Veröffentlichung von 1869 behandelte er quasi-statische Probleme, zeigte die Grenzen der damaligen Berechnungsmöglichkeiten auf und schlug daraufhin die Verwendung von Modellen vor. Die zweite Schrift beinhaltete eine Erweiterung seiner Berechnungen auf dynamische Effekte. Seine Beobachtung, dass im Zentrifugalmodell das Inertial Time Scaling dem Centrifugal Time Scaling gleicht, hat bis heute Gültigkeit.
Darüber hinaus veröffentlichte Phillips auch Schriften über die Spiralfeder und zur Reglage von Uhren. Ein Typ aufgehobener äußerer Endkurven von Unruhspiralen wird heute als Phillips-Endkurve bezeichnet.

Klein Mühlen

Klein Mühlen (auch Klein-Mühlen; nd. Lutke Möhlen) war eine Siedlung auf dem heutigen Gebiet der Stadt Bad Schwartau (Ortsteil Rensefeld), die sich um eine Wassermühle an der aufgestauten Clever Au herum entwickelt hatte. Der Damm des – bis heute vorhandenen – Mühlenteiches war an einer Furt durch die Clever Au aufgeschüttet worden.
Die Siedlung gehörte zu dem Dorf Rensefeld, war jedoch ca. einen Kilometer entfernt und entwickelte sich zu einer Handwerkersiedlung. Ab 1900 wurde Klein Mühlen von dem wachsenden Schwartau, Rensefeld sowie Cleverbrück zunehmend eingeschlossen und ist heute mit diesen verwachsen.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Mühle an der Clever Au 1287, als diese zusammen mit der Hälfte des Dorfes Rensefeld aus dem Eigentum des (im Kloster Cismar ansässigen) Lübecker St.-Johannis-Klosters in den Besitz des Lübecker Bischofs Burkhard von Serkem überging.
Der Name „Klein Mühlen“ („Lutke Möhlen“) wurde erstmals in der Zeit des Bischofs Nikolaus II. Sachau (1439–1449) verwendet.
Die Mühle wurde u. a. als Getreidemühle betrieben – so waren die Bewohner der Orte Schwartau und Cleve nach Klein Mühlen mahlpflichtig.
Die Nutzung der Wasserkraft führte zur Ansiedlung zahlreicher Handwerker. 1634 sind 24 Tuchmacher dokumentiert, die die Mühle als Walkmühle nutzten. 1819 waren in Klein Mühlen 13 Handwerker ansässig.
1852 wurde der Mühlenbetrieb um eine – bis zum Ersten Weltkrieg bestehende – Windmühle auf dem nahen Windberg ergänzt.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Mühle auf einen elektrischen Betrieb umgestellt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der Mühlbetrieb aufgegeben.
Die Gebäude der Mühle wurden Anfang der 1970er Jahre abgerissen – an deren Stelle wurde eine Wohnanlage errichtet.
53.91510.683Koordinaten: 53° 55′ N, 10° 41′ O

Buntrock

Buntrock (Cyphostethus tristriatus)
Der Buntrock (Cyphostethus tristriatus) ist eine Wanze (Heteroptera) aus der Familie der Stachelwanzen (Acanthosomatidae) und die einzige Art der Gattung Cyphostethus. Sie ist auffällig, meist intensiv grün gefärbt und trägt eine braunrote Zeichnung auf den Flügeldecken – ähnlich einer Anzugjacke oder Weste – daher der deutsche Name Buntrock. Das Insekt saugt an Koniferen wie zum Beispiel dem Gemeinen Wacholder (Juniperus communis).

Der Buntrock ist in Nord-, Mittel- und Südeuropa vom Flachland bis in Berglagen verbreitet. Er ist dort, wo seine Nahrungspflanzen vorkommen, relativ häufig. Die erwachsenen Tiere und die Larven besiedeln vor allem den Gemeinen Wacholder (Juniperus communis) und weitere Gehölze der Gattung Wacholder (Juniperus), aber auch Scheinzypressen (Chamaecyparis) und Lebensbäume (Thuja). Sie leben sowohl in trockenen als auch in feuchten Lebensräumen wie Trockenrasen, Heide oder Moor. Die Tiere besaugen mit ihrem speziell entwickelten stechend-saugenden Mundwerkzeugen die Blätter und besonderes die Früchte der Koniferen, um sich von deren Pflanzensäften zu ernähren. Die Art überwintert im Erwachsenenstadium. Adulte Exemplare sind von August bis in den nächsten Juni finden, die Larven erscheinen im Juli und August.
Die relativ flachen Tiere erreichen Körperlängen zwischen 8 und 10 Millimetern. Der Körper ist langgestreckt und wird nach hinten schmaler. Der Hinterleib ist unterseits am Grunde mit einem nach vorn gerichteten Fortsatz ausgestattet. Die Grundfärbung des Körpers ist meist intensiv grün und mit zahlreichen, oft in Gruppen stehenden, farblosen Punktgruben übersät. Der Clavus, der Cuneus und Teile des Corium der Vorderflügel (Hemielytren) sowie die Hinterränder des Halsschildes (Pronotum) sind rötlich braun gefärbt, so dass sich von oben gesehen das Erscheinungsbild einer Anzugjacke oder Weste ergibt. Die Vorderflügelmembran ist häutig, durchscheinend und dunkel gemustert. Das Schildchen (Scutellum) ist sehr groß und an den Eckpunkten sowie an der Spitze hell gezeichnet. Der Kopf ist deutlich länger als breit und wird nach vorn schmaler. Das erste Glied der fünfgliedrigen Fühler erreicht kaum dessen Spitze. Die Tarsen sind zweigliedrig. Die Facettenaugen sind sehr klein und stehen nicht kugelig hervor.

MeeGo

MeeGo ist ein auf Linux basierendes, quelloffenes Betriebssystem, das in Smartphones, Handhelds, Tablets, Netbooks, an das Internet angeschlossenen TV-Geräten und PKW zum Einsatz kommen sollte. Es ist eine Verschmelzung von Nokias Betriebssystem Maemo mit Intels Moblin-Projekt. Das Projekt ist bei der Linux Foundation angesiedelt. MeeGo ist ein Multiplattformprojekt und unterstützt die Architekturen x86/Intel-Atom und ARM. Die Übertragung auf andere Hardwareplattformen ist jederzeit möglich. Im September 2011 wurde bekannt, dass MeeGo zusammen mit LiMo im neuen Projekt Tizen aufgehen wird.

Die MeeGo 1.1 Core Software Platform umfasst den Linux-Kernel 2.6.35, das Standarddateisystem Btrfs, Nokias UI-Framework Qt 4.7, DeviceKit und für die Hardware-Schnittstellen udev. Zudem sind X.org, ein Telefonie- und ein Bluetooth-Stack sowie Media-Frameworks Bestandteil des Systems. Auf die Kernplattform setzen die sogenannten MeeGo Netbook User-Experience und die Handset User Experience auf. Bei der MeeGo Netbook User-Experience werden Googles Browser Chrome, bei der Handset User Experience Mozillas Browser Fennec zum Einsatz kommen. Programme für MeeGo werden als RPM-Programmpakete angeboten und verteilt.
MeeGo wurde im Februar 2010 im Zuge des Mobile World Congress angekündigt. Eine erste Entwickler-Version wurde im April 2010 vorgestellt, die offizielle Version 1.0 des Kernsystems und der Netbook User Experience folgte Ende Mai 2010. Eine Vorabversion einer Handset-Version für Intel-Atom-basierte Geräte, die bereits einige der geplanten Bedienelemente und Anwendungen enthielt, erfolgte am 30. Juni 2010, ebenso wie eine frühe Entwicklerversion für das ARM-basierte Nokia N900. Version 1.1 erschien am 28. Oktober 2010. Neue Versionen waren im 6-Monats-Rhythmus geplant. Zwischenversionen für Entwickler wurden wöchentlich bereitgestellt. Das letzte Release war die am 19. Mai 2011 veröffentlichte Version 1.2; Release Updates erschienen zuletzt am 9. Februar 2012 als MeeGo v1.2.0.6.
Bisher hat eine Reihe von Firmen Ihre Unterstützung für MeeGo zugesagt, darunter u. a. Acer, AMD, ASUSTeK, BMW Group, Cisco, DeviceVM (Splashtop), LG, Mandriva, Novell, Orange, Telefónica und Xandros. Die von BMW und verschiedenen Partnern konzipierte Referenzplattform für Infotainment-Systeme in Fahrzeugen, GENIVI, soll auf MeeGo aufsetzen. Bereits das 1.0-Entwicklerrelease von MeeGo wurde auch in einer Version für den Einsatz in Fahrzeugen bereitgestellt. Nokia selbst wollte ursprünglich zukünftige „mobile Computer“ mit MeeGo bestücken. ASUSTeK, der fünftgrößte Hersteller mobiler Computer, will künftig ebenfalls MeeGo einsetzen. Im Juni 2010 waren auf der Computex Prototypen von MeeGo-basierten Tablets von Intel, Wistron und CS2C zu sehen. Am 3. September 2010 gab die WeTab GmbH bekannt, dass der in Kooperation mit Neofonie entwickelte Tablet PC WeTab als erstes Tablet mit einem auf MeeGo basierenden Betriebssystem vertrieben wird.
Im Februar 2011 kündigte Nokia an, zukünftig eng mit Microsoft zusammenarbeiten zu wollen und 2011 nur noch das MeeGo-Gerät Nokia N9 auf den Markt bringen zu wollen und anschließend auf das Betriebssystem Windows Phone 7 zu setzen. Intel zeigte sich von dieser Entscheidung überrascht und enttäuscht, will aber an der Entwicklung festhalten. Zuvor war aus Entwicklerkreisen zu hören, dass die Netbookvariante zurückgefahren wird. Im Juni 2011 stellte Nokia offiziell das Nokia N9 vor, das im Laufe des Jahres mit MeeGo 1.2 Harmattan erscheinen soll. Im August 2011 wurde mitgeteilt, dass das Nokia N9 mit MeeGo-Betriebssystem nicht in USA, Großbritannien und Deutschland vertrieben werde.
Im August 2011 brachte ASUS mit dem EeePC X101 das erste Netbook mit MeeGo als Betriebssystem auf den deutschen Markt. Es handelt sich dabei um den bis dahin dünnsten und leichtesten Vertreter der EeePC-Serie. Ebenfalls im August 2011 kündigte Acer ein Notebook mit vorinstalliertem MeeGo an, welches im September desselben Jahres erscheinen soll.
Ende September 2011 wurde bekanntgegeben, dass auch LiMo mit dem Meego-Projekt verschmelzen wird. Das neue Projekt wird den Namen Tizen tragen.
Es wurde von einigen Linux-Distributionen angekündigt, die MeeGo-Oberfläche zu unterstützen, z. B. Fedora, Linpus Linux und Splashtop.
Es steht bereits eine Version von openSUSE mit der MeeGo-Oberfläche zur Verfügung, die den Namen Smeegol trägt. OpenSUSEs GoblinTeam realisiert dieses Projekt.
Nach dem Bruch der Kooperation zwischen Intel und Nokia und dem Ende von MeeGo, gibt es mehrere Nachfolgeprojekte.
Nach der Ankündigung von Tizen belebten Mitglieder der MeeGo-Community das Mer-Projekt wieder. Ursprünglich gegründet, um neue Maemo-Versionen auf ältere Hardware zu portieren, versteht sich die neue Mer-Community als Fortführung von MeeGo. Im Gegensatz zu MeeGo besitzt Mers Core-Distribution keine eigene Oberfläche mehr. Das alte MeeGo-Userinterface wird aber unter dem eigenen Projekt Nemo fortgeführt. Durch diese Entkoppelung versprechen sich die Entwickler eine schnellere Unterstützung für neue Hardwarekomponenten, sowie eine Hardware-unabhängige Entwicklung der Benutzeroberfläche. Aufgrund der fehlenden Benutzeroberfläche ist Mer-Core kein vollständiges Meego-Derivat. Außerdem werden von Mer-Core nur 302 der 1400 Meego-Pakete unterstützt. Aktuelle Paketzahlen sind auf der Git-Seite für Mer-Core ersichtlich. Im Mai 2013 befanden sich dort unter Mer-Core 393 Pakete, sowie 59 Mer-Crosshelper-Pakete und 37 Mer-Tool-Pakete. Im gleichen Zeitraum wurden im Open-Build-Service-Instanz des Mer-Projekts ca. 3.000 Pakete von über 100 Entwicklern gehostet. Diese darf aber nicht mit der Anzahl der obigen Mer-Core-Pakete verwechselt werden, da im Build Service weitere Hardware und Software-Pakete gehostet werden, die nicht Bestandteil von Mer-Core sind, so zum Beispiel die Pakete der Benutzeroberfläche Nemo.
Mer dient unter anderem als Basis für Jollas Sailfish OS und das Vivaldi-Tablet. Dabei handelt es sich um einen Tablet PC, welcher nicht Nemo, sondern Plasma Active als Standard-Oberfläche nutzt.
Im Juni 2012 wurde bekannt, dass ehemalige Mitarbeiter von Nokia eine neue Firma namens Jolla gegründet haben, um neue Geräte auf MeeGo-Basis auf den Markt zu bringen. Jolla nutzt dafür Mer als Basis und nennt es lediglich aus Bekanntheitsgründen für die Öffentlichkeit MeeGo. Am Unternehmen, das seinen Sitz in Finnland hat, ist auch Marc Dillon beteiligt, der zuvor die Entwicklung von MeeGo bei Nokia geleitet hat.
Am 21. November 2012 stellte Jolla das auf Mer basierende Betriebssystems Sailfish OS vor, erste Geräte wurden für das 2. Quartal 2013 angekündigt. Sailfish OS soll die Ausführung von Apps unterstützen, die ursprünglich für Android geschrieben wurden. Tatsächlich wurde das erste Jolla-Phone im Mai 2013 vorgestellt. Es besitzt einen Dual-Core-Prozessor, 16 Gigabyte internen Speicher und unterstützt LTE-Netze.
Tizen ist der von MeeGo-Mitbegründer Intel und LiMo-Foundation-Gründungsmitglied Samsung Electronics gemeinsam empfohlene Nachfolger von MeeGo und LiMo. Die Smartphone-Version von Tizen basiert zu großen Teilen auf der Samsung Linux Platform (SLP) / LiMo 4 und nutzt Enlightenment Foundation Libraries (EFL) anstelle von Qt. Diese Variante wird primär von Samsung unterstützt.
Die IVI-Version von Tizen nutzt weiterhin Qt und wird hauptsächlich von Intel gefördert. Seit 20. Mai 2013 gibt es auch einen Community Port von Qt 5.1 für Tizen.
Android | Apple iOS | bada | BlackBerry-Plattformen | Firefox OS | HP webOS | MeeGo | MS Windows-Plattformen | Nokia OS | S60 | Sailfish OS | Symbian-Plattform | Tizen | Ubuntu Touch
Einsatzbereiche: Access Linux Platform | Aliyun OS | Ångström | Android | bada | Firefox OS | Maemo | MeeGo | Mobilinux | Openmoko | OpenWrt | OpenZaurus | Sailfish OS | webOS | Tizen | Nemo Mobile

Sophie Charlotte von Oldenburg

Sophie Charlotte von Oldenburg (* 2. Februar 1879 in Oldenburg (Oldenburg); † 29. März 1964 in Westerstede) war die älteste Tochter des Großherzogs Friedrich August II. von Oldenburg und dessen erster Ehefrau Elisabeth Anna von Preußen, die im Jahr 1895 verstarb. Nach ihrer Heirat mit Prinz Eitel Friedrich von Preußen war Sophie Charlotte nach der damals üblichen Sprechweise auch bekannt als Prinzessin Eitel Friedrich.

Am 27. Februar 1906 heiratete Herzogin Sophie Charlotte in Berlin den zweitältesten Sohn des Kaisers, Eitel Friedrich von Preußen (1883–1942).
Zwischen den Häusern Hohenzollern und Oldenburg bestand bereits eine engere verwandtschaftliche Verbindung. Die Mutter Sophie Charlottes war die gebürtige preußische Prinzessin Elisabeth Anna (1857–1895). Ihr Vater Friedrich Karl Nikolaus von Preußen (1828–1885) hatte sich auf militärischem Gebiet durch zahlreiche Siege hervorgetan.
Die Ehefrau Friedrich Karls, Sophie Charlottes Großmutter Marie Anna, geborene Prinzessin von Anhalt-Dessau (1837–1906), konnte noch kurz vor ihrem Tod an den Hochzeitsfeierlichkeiten ihrer Enkelin teilnehmen. Die Brautleute hatten als gemeinsamen Ururgroßvater König Friedrich Wilhelm III. von Preußen und Königin Luise.
Als dem Oldenburger Erbgroßherzog 1879 sein erstes Kind geboren wurde, knüpften die Eltern bei dessen Namensgebung an die preußische Geschichte an: Die Tochter wurde nach Sophie Charlotte von Hannover benannt, der Gemahlin des ersten preußischen Königs Friedrich I. Prinz Eitel Friedrich hatte auch über seine Mutter, Kaiserin Auguste Viktoria, gemeinsame Vorfahren mit seiner Braut: Die Kaiserin als geborene Herzogin von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg stammte, ebenso wie die Oldenburger Herzöge aus dem Hause Holstein-Gottorp, von den ersten dänischen Königen aus dem Grafenhaus Oldenburg ab.
Die Hochzeit wurde unter großem Aufwand gefeiert. Die Zeitungen berichteten ausführlich über die Feierlichkeiten. Von Eutin trafen die Brautleute in einem Sonderzug in Oldenburg ein. Nachdem sie vor dem Fürstenbau durch die höchsten Amtsinhaber empfangen und begrüßt worden waren, fuhren sie in ihren Wagen zum Schloss – durch ein ununterbrochenes, festliches Spalier, gebildet von Mitgliedern der Oldenburger Vereine und Schulen aus Stadt und Land. Die Feststraße war geschmückt mit Flaggen, Kränzen und Girlanden,
Die junge Herzogin wurde in ihrer Heimat festlich verabschiedet. Zu diesem Anlass veranstaltete die Stadt einen Fackelzug mit Musikkapelle, an dem der Magistrat und Stadtrat teilnahmen und Vereine aus Stadt und Land. In Oberbürgermeister Tappenbecks Glückwunsch-Rede zur Vermählung der Herzogin hieß es: „Eure Hoheit stehen im Begriff, in drei Tagen, wenn Vaterlandsfreunde ganz Deutschlands sich jubelnd, dankend, hoffend um den mit der Silbermyrte geschmückten Kaiserthron schaaren, als Tochter in das Kaiserhaus der Hohenzollern einzuziehen.“ Er schloss mit Hochrufen auf die Herzogin. Der Großherzog dankte den Oldenburgern. Die Hochzeitsgeschenke wurden, wie damals bei Fürstenhochzeiten üblich, für die Öffentlichkeit im Schloss ausgestellt, mitsamt den Namen der Geber. Neben wertvollem Schmuck, Silbergerät, Bronzestatuen, einem Kronleuchter waren auch Stickereien und andere Handarbeiten unter den Geschenken sowie Gemälde von zumindest in Nordwestdeutschland bekannten Künstlern wie Georg Müller vom Siel („eine große Landschaft“), Paul Müller-Kaempff („Mondaufgang“ auf dem Darß, dem Jagdgebiet des Prinzen), Karl Langenhorst (ein lebensgroßes Bild von Sophie Charlottes früh verstorbener Mutter), Hugo Duphorn („Waldbild aus Rastede“); Bernhard Winter hatte das Titelblatt einer Partiturmappe gestaltet.
Am 27. Februar fanden die Feierlichkeiten im königlichen Schloss in Berlin statt. Nachdem die Kaiserin der Braut die Prinzessinnen-Krone aufgesetzt hatte, wurde im Kurfürstensaal die standesamtliche Eheschließung vollzogen.
Um 17 Uhr begann in der Schlosskapelle die kirchliche Hochzeit des Prinzen Eitel Friedrich von Preußen mit Herzogin Sophie Charlotte von Oldenburg; die Traurede hielt Oberhofprediger Dryander. Anschließend nahmen das Kaiserpaar und das jungvermählte Paar in der Bildergalerie die Glückwünsche der Hochzeitsgäste entgegen.
Das Ehepaar lebte zunächst im Schloss Hubertusstock in der Schorfheide, dem kaiserlichen Jagdgebiet, wo es seine Flitterwochen verbrachte, danach bezog es die Villa Ingenheim in Potsdam. Als nach Ende des Ersten Weltkrieges Matrosen das Marmorpalais besetzten, nahm Prinz Eitel Friedrich die Kaiserin in dieser Villa auf, sie blieb hier bis zu ihrer Abreise in die Niederlande, wo der Kaiser im Exil lebte.
Die Ehe zwischen Eitel Friedrich und Sophie Charlotte blieb kinderlos und wurde 1926 geschieden. Eitel Friedrich heiratete nicht wieder. Sophie Charlotte dagegen heiratete im folgenden Jahr den Rittmeister Harald von Hedemann. Sie lebte mit ihm in Rastede, zunächst im Palais, dann ab Anfang der 1930er Jahre in der für sie erbauten Villa am Hankhauser Parkrand in Rastede. 1930 trat sie nach der Aufstellung derjenigen Parteigenossen, die Angehörige fürstlicher Häuser sind in die NSDAP ein und wurde unter der Nummer 306.866 registriert. Nach dem Tod ihres Mannes 1951 zog die Herzogin in ein kleines Haus nach Bad Zwischenahn. Sie starb 1964 in Westerstede.
1909 wurde das Segelschulschiff Prinzess Eitel Friedrich, die heutige Dar Pomorza, nach Sophie Charlotte benannt.

Sächsische XIV HT

Als Sächsische Gattung XIV T wurden dreifach gekuppelte Tenderlokomotiven der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen für den gemischten Dienst auf Haupt- und Nebenstrecken bezeichnet. Die Deutsche Reichsbahn ordnete die Lokomotiven ab 1925 in die Baureihe 75.5 ein.
Als Nachfolger der nur zweifachen gekuppelten Gattung IV T entwickelte die Sächsische Maschinenfabrik in Chemnitz eine dreifach gekuppelte Tenderlokomotive. Die neue Lokomotive sollte vor allem vor den Vorortzügen in den Ballungsräumen zum Einsatz kommen.
Von 1911 bis 1921 wurden dann in drei Serien insgesamt 106 Lokomotiven von den Kgl. Sächsischen Staatseisenbahnen in Dienst gestellt. Die neue Lokomotive galt zum Zeitpunkt ihres Erscheinens als die schwerste 1’C1′-Lokomotive im Bereich der mitteleuropäischen Eisenbahnverwaltungen. Eingesetzt wurden die Lokomotiven nicht nur vor Vorortzügen, sondern letztlich vor allen Arten von Reisezügen auf den Neben- und Hauptstrecken in den sächsischen Mittelgebirgen.
Nach dem Ersten Weltkrieg musste ein Teil der Lokomotiven entsprechend den Bestimmungen des Versailler Vertrages an Polen, Belgien und Frankreich als Reparationsleistung abgetreten werden. Nach 1920 konnte die neu gegründete Deutsche Reichsbahn nur noch 83 Lokomotiven in ihren Bestand einreihen, welche sie ab 1925 in die Baureihe 75.5 einordnete.
Die in Polen verbliebenen elf Lokomotiven gelangten später zur Polnischen Staatsbahn PKP und erhielten dort die Nummern OKl101.01–11. Die belgische SNCB vergab an die vier übernommenen Maschinen die Nummern 9670, 9674, 9676 und 9686. Weitere acht Lokomotiven gelangten zur französischen Staatsbahn unter den Nummern 32-916 bis 32-923.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges verblieben bei der Deutschen Reichsbahn 88 Lokomotiven. Darunter befanden sich auch einige Fahrzeuge, die 1918 an Polen und Frankreich abgegeben worden waren. 1968 waren noch 25 Maschinen im Betriebsbestand, die aber bald abgestellt wurden.
Erhalten blieben 75 501 vom Deutschen Dampflokomotiv-Museum Neuenmarkt-Wirsberg, die 2002 an das Eisenbahnmuseum Schwarzenberg als Leihgabe abgegeben wurde, und 75 515 im Sächsischen Eisenbahnmuseum in Chemnitz-Hilbersdorf, welche zuvor lange Zeit in Karl-Marx-Stadt Hauptbahnhof ausgestellt und dort am 14. Juni 1983 bei einem Rangierunfall schwer beschädigt worden war.
Die Lokomotiven besaßen einen aus zwei Schüssen bestehenden Langkessel mit zwei Dampfdomen, die durch ein innen liegendes Verbindungsrohr verbunden waren. Die Kesselspeisung erfolgte durch Injektoren, ab der Nr. 1856 erhielten die Lokomotiven Knorr-Speisepumpen mit einem quer unter dem Kessel liegenden Vorwärmer. Später wurde bei allen Lokomotiven der Vorwärmer links neben dem Schornstein angeordnet, was den Lokomotiven ihr typisches Aussehen verlieh. Es wurden Überhitzer der Bauart Schmidt verwendet.
Als Dampfmaschine dient ein Zweizylinder-Triebwerk mit einfacher Dampfdehnung und Heusingersteuerung. Angetrieben wird die mittlere, zweite Kuppelachse.
Die Treibachsen sind starr im Rahmen gelagert. Zur besseren Kurvenläufigkeit sind die Spurkränze der Treibachse geschwächt. Die Laufachsen sind als Adamsachsen ausgeführt und besitzen Blattfedern zur Rückstellung.
Als Lokomotivbremse war eine Westinghouse-Druckluftbremse eingebaut. Die Luftpumpe befand sich ursprünglich links an der Rauchkammer, später wurde sie rechts angeordnet.
Der Wasservorrat von 9 m³ befand sich in zwei seitlichen Wasserkästen und in einem im Rahmen angeordneten Behälter. Der Kohlevorrat befand sich hinter dem Führerhaus.
Als Nebenbahnlokomotive waren alle Maschinen mit einem Dampfläutewerk ausgerüstet.
Deutsche Reichsbahn (1920–1945): Schnellzug-, Personenzug-, Güterzug-, Tender-, Schmalspurlokomotiven
Deutsche Bundesbahn: Schnellzug-, Personenzug-, Güterzug-, Tender-, Schmalspurlokomotiven
Deutsche Reichsbahn (1945–1993): Schnellzug-, Personenzug-, Güterzug-, Tender-, Schmalspurlokomotiven
Länderbahnen: Baden · Bayern · Mecklenburg · Oldenburg · Pfalz · Preußen · Sachsen · Württemberg · Elsaß-Lothringen

ÖBB X401

Der X401.001 ist ein Bahndienstfahrzeug der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Es wird seit 1996 als Untersuchstriebwagen in Tunneln eingesetzt.

Die Österreichischen Bundesbahnen benötigten für die Untersuchung von langen Tunnels ein geeignetes Fahrzeug. Eine Lösung für dieses Problem stellte ein – von der Firma Plasser & Theurer auf Basis der Baureihe ÖBB X552 gebautes – einzigartiges Bahndienstfahrzeug der Baureihe X401.
Das Einzelstück X401.001 ist im Baustofflager Linz-Wegscheid beheimatet und wird je nach Bedarf eingesetzt.
Der mechanische Teil des Fahrzeugs besteht aus einem vierachsigen Arbeitsteil sowie einem aufgesattelten Anhängerteil mit Führerstand basiert auf dem der Baureihe X552. Der Führerstand, ein Messraum mit Stichkanzel sowie Sozial- und Schlafräume sind in der Kabine des Arbeitsteils integriert. Das Fahrzeug ist mit einer frei schwenkbaren Hubarbeitsbühne – die zwischen den Kabinen untergebracht ist – ausgerüstet. Die Arbeitsbühne besitzt eine seitliche Reichweite von 12,9 Metern und kann bis zu 13 Meter hoch ausgefahren werden. Das Bahndienstfahrzeug ist auch von der Arbeitsbühne aus steuerbar. Die Antriebsanlage gleicht jener der Baureihe X552.
X401 | X432 | X510 | X512 | X521 | X531 | X532 | X532S | X533 | X534 | X535 | X551 | X552 | 552.1 | X554.3 | X556.1 | X614 | X614.9/s | X625 | X626 | X627 | X627.7 | X627.8 | X627.95 | X628 | X629 | X629.9 | X630 | X651 | X713 | X880 | 8081

Antonios Antoniadis

Antonios Antoniadis (* 2. Mai 1985 in Aachen) ist ein belgischer Politiker der Sozialistischen Partei (SP). Nachdem er im Oktober 2011 zum Regionalpräsidenten der SP für das belgische Gebiet deutscher Sprache gewählt wurde, ist er seit dem 30. Juni 2014 Minister der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft, zuständig für die Bereiche Familie, Gesundheit und Soziales.

Antonios Antoniadis verbrachte zunächst einen Teil seiner Jugend in Griechenland, bis er mit seinen Eltern nach Eupen in Belgien zog. Nachdem er die deutsche Sprache erlernt hatte, erlangte er im Jahr 2004 das Abitur an der Pater-Damian-Sekundarschule in Eupen. Nach einem abgebrochenen Jura-Studium erlangte Antoniadis 2010 ein Diplom in Sprach- und Kommunikationswissenschaften sowie in Betriebspädagogik und Wissenspsychologie an der RWTH Aachen.
Seine ersten Schritte in der Politik beging Antonios Antoniadis als unabhängiges Mitglied der Jungen Mitte, einer der Christlich Sozialen Partei (CSP) nahe stehenden Jugendorganisation, bevor er sich später für die SP entschied. Zunächst als Mitarbeiter im Kabinett des Ministerpräsidenten der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Karl-Heinz Lambertz, eingestellt, wurde er im Oktober 2011 im Alter von 26 Jahren zum Regionalpräsidenten der SP gewählt. Sein erstes politisches Mandat konnte er bei den Gemeinderatswahlen von 2012 erkämpfen: Er zog in den Stadtrat von Eupen ein, wo die SPplus sich an der Mehrheit unter Bürgermeister Karl-Heinz Klinkenberg (PFF) beteiligte.
Im Jahr 2014 war Antoniadis Spitzenkandidat bei der Europa- und Kandidat (Platz 14) bei der Gemeinschaftswahl, konnte allerdings den EU-Sitz nicht erringen. Im Zuge der Koalitionsbildung in der Deutschsprachigen Gemeinschaft, bei der die SP gemeinsam mit der ProDG und der PFF unter der Führung von Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) die Mehrheit stellte, wurde Antonios Antoniadis mit 29 Jahren als Regierungsmitglied gewählt. Er hat seitdem das Amt des Ministers für Familie, Gesundheit und Soziales inne.

Antoniano

Der Antoniano dei Frati Minori aus Bologna (Italien) ist eine Institution, die sich der weltweiten Solidarität, Unterhaltungskultur und sozialer Kommunikation ohne Ansehen von Nationalität, Religion, Geschlecht, Sprache und Rasse widmet. Gegründet wurde die Institution im Jahre 1953 von den Franziskaner-Minoriten Padre Gabriele Adani, Padre Ernesto Caroli, Padre Benedetto Dalmastri und Padre Berardo Rossi.

Die ursprünglichen Initiativen waren eine Armenküche, die Accademia d’Arte Drammatica (Akademie für dramatische Kunst) sowie das Filmtheater. Seit den 1960er Jahren besteht das Wirken auch durch Fernseh- und Musikproduktionen wie dem international bekannten Zecchino d’Oro, den der Antoniano organisiert, produziert und mit seinem 1963 gegründeten Piccolo Coro dell’Antoniano, einem weltweit bekannten italienischen Kinderchor, unterstützt.
Am 20. September 2006 wurde der Antoniano sowohl für seine wohltätigen Aktivitäten als auch für seine Gesundheits- und Sozialfürsorge als „gemeinnützige Organisation ohne Gewinnabsichten“ (italienisch: Organizzazione non lucrativa di utilità sociale – ONLUS) anerkannt.
Das Wirken der gemeinnützigen Organisation Antoniano-ONLUS besteht hauptsächlich aus den folgenden Initiativen:
Der derzeitige Direktor ist Padre Alessandro Caspoli.

Leichtes Artillerieraketensystem

Das Leichte Artillerieraketensystem (kurz LARS) war ein Mehrfachraketenwerfer, der von der Firma Wegmann & Co. produziert und ab 1969 bis in die 1990er Jahre hinein bei der Raketenartillerie der Bundeswehr eingesetzt wurde. Er bestand aus zwei Rohrpaketen mit je 18 gezogenen Rohren des Kalibers 110 mm. Montiert war diese Waffenanlage auf einem dreiachsigen LKW-Fahrgestell der Firma Magirus-Deutz 178 D 15 A (LARS 1), wobei das Führerhaus gegen Handwaffenbeschuss leicht gepanzert war.
Jeder Raketenwerfer war in der Lage, 36 drallstabilisierte Raketen in 18 Sekunden zu verschießen.
Im Einsatz wäre grundsätzlich mit vier Raketenwerfern LARS, das heißt einem Werfer-Zug, geschossen worden. Damit konnten Minensperren von 1500 m Breite und 500 m Tiefe in einer Entfernung bis zu 14 km gebildet werden. Andere Ziele wurden mit Splittermunition bekämpft. Darüber hinaus stand Nebelmunition zur Verfügung.
Ab ca. 1980 erfolgte eine Umrüstung in verbesserter Ausführung auf dem Typ MAN 7t (LARS 2). Um die Lage der Werferserien zum Ziel zu verbessern, wurde zudem das „Feuerleitradar Artillerie“ (FERA) (1 × je Werferzug) eingeführt.
Nicht zuletzt die vergleichsweise geringe Reichweite von 14 km und die relativ aufwendige und personalintensive Auftragsdurchführung führte zur Umrüstung der LARS-Einheiten. Ihnen wurde der Raketenwerfer MARS (Mittleres Artillerieraketensystem) zugeführt. Mitte der 1990er Jahre waren noch die jeweils zweiten Batterien der Raketenartilleriebataillone mit LARS ausgestattet.
Die letzten Werfer dieses Typs wurden am 19. April 2000 bei der 2./Raketenartilleriebataillon 150 außer Dienst gestellt. Die letzten scharfen Schüsse waren im Winter zuvor auf dem Truppenübungsplatz Munster abgefeuert worden. Restbestände der 110-mm-Munition werden mit dem Mehrfachraketenwerfer MARS verschossen, für den entsprechende Lager-, Transport,- und Abschussbehälter („Abschussausstattung 110 mm“) entwickelt wurden. Ausnahme sind zwei LARS 2, die noch bei der Wehrtechnischen Dienststelle 91 in Meppen als Versuchsträger genutzt werden.
Maico M 250/B • Hercules K 125 BW • Hercules K 180 BW • KTM 400 LS-E Military • KTM 640 LS-E Military • Yamaha Grizzly 450
VW Typ 2 • VW T3 • VW Typ 181
Setra S 313
DKW Munga • Borgward B 2000 A • Mercedes-Benz Unimog S 404 B • Ford G 398 SAM • Henschel HS 115 A • MAN 630 L2 A/AE • Mercedes-Benz LG 315/46 • Magirus-Deutz A 6500 • Magirus-Deutz Jupiter • Faun GT 8/15 • Faun L 908 (Langhauber) • Faun L 908/54 VA • Faun L 912 (Langhauber) • Faun Z 912/21 • Faun L 912/VSA • Faun L 1212/45 VSA • Faun LK 12/21-400 • Faun LK 12/12-485
VW Iltis • Faun KraKa 640 • Mercedes-Benz Unimog U 1300 L • MAN gl Kat I/Kat I A1 • Magirus-Deutz 168 M11FL/Iveco Magirus 110-17 AW • Mercedes-Benz L 1017/1017 A • MAN 15.192 F • MAN 15.240 FAS • MAN 22.240 DF/DE • Magirus-Deutz 320 D20FAT/Iveco Magirus 200-32 AH • Magirus-Deutz 320 D22FS/Iveco Magirus 220-32 AHT • Magirus-Deutz 320 D26FT/Iveco Magirus 260-32 AH • SLT 50-2/3 Elefant • SLT 56
Mercedes-Benz Wolf • Mercedes-Benz Unimog (U 4000/U 5000) • MAN gl Kat I A1.1 • Multi
Luchs • Fuchs • Fennek • GTK Boxer
ATF Dingo 1 • Serval • Duro 3/Yak • ATF Dingo 2 • ESK Mungo • Multi 2 FSA • Eagle IV/V • Enok • Mercedes-Benz Zetros • Iveco Trakker
M2 Alligator • M3
Goliath Typ 31 Jagdwagen • Porsche 597 Jagdwagen • APE • Radpanzer 90 • Zobel • Sonderwagen 4 (TM-170) • KMW GFF 4 • Rheinmetall Wisent

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